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Begriff Definition
API (Application Programming Interface)

Application Programming Interface ist eine Programmier- und Anwendungsschnittstelle.

ASP (Application Service Providing)

Bereitstellung der Softwareanwendung über ein Netzwerk (Internet oder Direktverbindungen) als Dienst. Für Softwarelizenzen, die Pflege, Update und Sicherheit ist der Provider besorgt.

BDA (Betriebsdatenerfassung)

Rückmeldung sämtlicher abrechnungsrelevanter Ereignisse während der gesamten Wertschöpfung sowie Auftragskoordination über alle Stufen infolge Ableitung des genauen Fertigungsstandes.

BIS

Betriebs-Informations-System. Ein Softwareprodukt zur Verarbeitung von betriebsspezifischen Informationen über Kunden, Lieferanten und internen Abläufen.

BOA

Business Organisation Application. Die Software zur Verwaltung von Firmen, die ohne programmiertechnische Firmenanpassungen (Customizing) den grösstmöglichen Teil der Verwaltungsaufgaben abdecken kann.

Client-Server

Die Administration basiert in diesem Fall auf einem zentralen Rechner (Server), der eine Datenbank verwaltet. Die Arbeitsplätze (Clients) greifen mit einer speziellen Software (Fat- oder Thin-Client) direkt auf die Datenbanksoftware zu.

CMP (Cross Media Publishing)

Die im CMS (Content Management System) verwalteten Daten können aus der Datenbank direkt auf einer Website bereitgestellt werden oder für einen gedruckten Katalog, respektive CD-Rom exportiert werden.

CMS (Content Management System)

Software zur Verwaltung von Informationsinhalten (z.B. auf Websites, CD-Roms, Katalogen, Imagebroschüren, Leistungsverzeichnissen und dergleichen).

CRM (Customer Relationship Management)

Die geschäftlichen Beziehungen zu Kunden oder Businesspartnern werden hier organisiert. Informationen zu Firmen oder Personen werden gesammelt und für die weiteren kundenorientierten Businessaktivitäten aufgearbeitet.

Customizing (Anpassbarkeit)

Customizing ermöglicht grundlegende Einstellungen kundenspezifisch anpassen zu können. Es sind dies z.B. Abläufe, Prozesse, Funktionen und natürlich das "Look and Feel" (Masken, Funktionalität). Die Releasefähigkeit (Updatebarkeit auf neue Programmversionen seitens des Herstellers) geht dabei nicht verloren.

DBMS (Database Management System)

Dies ist die zentrale Datenbank, in der die Geschäftsdaten gespeichert sind. Die Verwaltungsapplikation, z.B. die boaTOOLS, greifen dann auf diese Datenbank zu und geben Ihnen auf Monitor oder Papier die Daten aus.

DEBI (Debitorenverwaltung)

Dies ist jener Teil der Administrationssoftware, der das Rechnungswesen mit Ihren Kunden organisiert.

DMS (Document Management System)

Es geht hier um die genaue Nachvollziehbarkeit der Korrespondenz zu einem Businesspartner oder Kunden. Alle mit ihnen ausgetauschten Dokumente (Briefe, eMails, Telefonkontakte, etc.) werden in der Datenbank gelagert oder verzeichnet, damit der "Stand der Dinge" klar ist.

DTA (Daten-Träger-Austausch)

DTA ist ein digitales System zur Überweisung von Zahlungsaufträgen von Kunden an eine Bank. Die digitalen DTA-Dokumente werden per Diskette oder per Internet an die Bank gesendet.

Edifact (Electronic Data Interchange)

Electronic Data Interchange ermöglicht den automatischen Austausch von strukturierten Daten, wie z.B. Bestellungen, Rechnung und Preislisten zwischen Anwendungssystemen.

ERP (Enterprise Resource Planning)

Softwaresystem zur Verwaltung mengenorientierten Geschäftsprozessen (z.B. Lagerverwaltung, Logistik) und wertorientierten Geschäftsprozessen (z.B. Einkauf, Verkauf).

Fat Client

Client/Server-Konzept, bei dem der Client-Computer Verarbeitungsaufgaben in Hauptspeicher und Festplatte vornimmt und die Ergebnisse darstellt. Der Server übernimmt nur Teilaufgaben, z. B. die Bereitstellung der Daten in einer Datenbank.

FiBu (Finanz Buchhaltung)

Bestandteil einer betrieblichen Verwaltungssoftware, der für die wertmässige Darstellung der Unternehmensbeziehungen nach aussen (Aktiven, Passiven, Aufwand und Ertrag) verantwortlich ist. Er umfasst Teilgebiete wie: Kontenplan, Debitoren, Kreditoren, Funktionen des Jahresabschlusses wie Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung.

ISP (Internet Service Provider)

Anbieter von Internetdienstleistungen wie eMail, Hosting von Websites, Bereitstellung Serverplätzen (Server hoteling) und dergleichen.

ISV (Internet Solution Vendor)

Anbieter von Weblösungen wie zum Beispiel Webshops oder webbasierten Content Management Systemen.

JDBC (Java DataBase Connectivity)

Java DataBase Connectivity ist eine von SUN Microsystems entwickelte Datenbankschnittstelle die den Zugriff aus Applets (Java-Programme) auf externe Datenbanken ermöglicht.

KMU (kleine und mittelständische Unternehmen)

Dies sind Unternehmen mit mehreren bis mehreren Hundert Mitarbeitern.

KREDI (Kreditorenverwaltung)

Dies ist jener Teil der Administrationssoftware, der das Rechnungswesen mit Ihren Lieferanten organisiert.

Mandant

Programmtechnisch können mit der selben Software auf den genau gleichen Computern eventuell mehrere Firmen gleichzeitig administriert werden. Man kann damit zum Beispiel auch mehrere eigenständige Profitcenter verwalten. Daten werden zwischen den jeweiligen Firmen nicht geteilt. Eine solche Software nennt man "mandantenfähig".

One-to-one-Marketing

Unter diesem Marketing versteht man das Verwalten von auf den Einzelkunden bezogenen Kauf- und Verhaltensprofilen.

PDF (Portable Document Format)

Dies ist ein Dokumente-Format der Firma Adobe, welches es ermöglicht Schriftstücke in digitaler Form den Kunden zugänglich zu machen. Das Format ist plattformübergreifend und daher auf verschiedensten Computersystemen einsetzbar.

PSA (Professional Service Automation)

Hier werden die Serviceprozesse zu Kunden oder Businesspartnern organisiert. Es sind dies zum Beispiel Kundendienst, Telefon-Beratung, die dann mit den nachfolgenden geschäftsinternen Arbeitsschritten (Workflow) verknüpft sind.

RA (Remote Access)

Bieten Systeme Fernzugriffsmöglichkeiten, so sind diese auch vom Heimbüro oder von Servicepersonal, welches sich zum Beispiel gerade beim Kunden befindet, verwendbar. Verschiedene Techniken (VPN, Direkteinwahl, etc.) können hier zum Einsatz kommen.

RAD (Rapid Application Development)

Damit eine Branchensoftware schneller entwickelt und an neue Gegebenheiten angepasst werden kann, kommt eine RAD-Programmierungssoftware zum Einsatz. Sie enthält diverse Programmierhilfen, die es den Entwicklern ermöglichen, effizienter zu programmieren und gewährtleistet im Fall von 4D auch eine weitreichende Kompatibilität zu verschiedenen Computer- und Betriebssystemen. Der Programmcode wird dabei einmal erzeugt und dann für das jeweilige Betriebssystem optimiert.

SCM (Supply Chain Management)

Supply Chain Management ermöglichen den überbetrieblichen, elektronischen Datenaustausch. Die zwischen den Unternehmungen (oder innerhalb eines Konzerns) so ausgetauschten Daten können wiederum in die "eigene" Anwendung übernommen werden.

Thin-Client

Client-Server-Konzept, bei dem der Client Verarbeitungsaufgaben definiert und an den Server sendet, auf dem die Abarbeitung erfolgt. Die Ergebnisse werden an den Client zurückgesandt.

Webshop

Der Webshop ist ein internetbasiertes Portal für Kunden und/oder Partnerfirmen, mit dem Sie Ihre Produkte elektronisch über das Internet anbieten können.

WFM (Workfolw Management)

Die Weiterleitung von geschäftsinternen Informationen und der gesicherte Ablauf von Geschäftsprozessen ist hier das Ziel. Löst zum Beispiel ein Hotline-Mitarbeiter wegen eines Kundenproblems ein "Ticket" mit einer "Fallnummer" aus, so wird ein Geschäftsprozess gestartet, welcher in der Firma weitergeleitet und bearbeitet wird, bis der Kunde die Information zur Problemlösung erhalten hat. Im Nachhinein kann man das Ticket analysieren und schauen, was bei diesem spezifischen Prozess alles gearbeitet und organisiert wurde und eventuell Verbesserungen an den Arbeitsabläufen vornehmen.

XML (Extensible Markup Language)

Extensible Markup Language ist eine Programmiersprache für das Internet, die für den Datenaustausch verwendet werden kann.

Glossary 2.8 uses technologies including PHP and SQL
© Projektnetz 04-2006